– 22.09.2016

Was macht Luxusschuhe nur so teuer? Nebst dem hoch dotierten Markennamen ist es die Marge. Selten verhandeln Labels direkt mit ihren Herstellen und vertreiben ihre Kreationen selbst. Stattdessen bilden, insbesondere bei großen Modehäusern, Bindeglieder wie Zwischenhändler unverzichtbare Strukturen. Und jeder will etwas verdienen. Immer mehr beobachtet man allerdings den Trend bei jungen Marken, sich nicht beirren zu lassen, sondern selbst Manufakturen zu suchen, die ihr Design umsetzen. Heraus kommen Produkte, die nicht nur aus erster Hand qualitätsgeprüft, sondern oft auch fairer und günstiger produziert sind – die perfekte Ménage-à-trois zwischen Designer, Hersteller und Kunde.

Ein Label, das wir nicht nur für diese nachhaltige und initiative Produktionsweise lieben, sondern vor allem für ein Design to the Point, ist Aeydé. Gesprochen wird das übrigens „Äydie“, abgeleitet von dem großmütterlichen Namen Edith, allerdings in moderner Interpretation und entsprechend referierend an eine traditionelle Herstellung, bei minimalistischem, contemporary Design. Gefertigt werden die Schuhe aus weichem Kalbsleder, per Hand in Italien.

Luisa Krogmann und Constantin Langholz-Baikousis gründeten Aeyde 2015 und sind in der Hauptstadt bereits zum Liebling avanciert. Kein Wunder, ihre Boots, Flats und Pumps wirken reduziert und setzen in ihrer Klarheit doch immer ein Statement, wie zum Beispiel die gelackten „Bowie“-Stiefeletten, die metallenen „Naomi“-Boots oder die Yves-Klein-blauen Overknees „Nana“ mit weitem Schaft aus Wildleder – unsere Lieblingsmodelle der kommenden Saison. Die Herbst/Winter-Kollektion versteht sich als eine Hommage an Berlin, ihre Power, ihre Brüchigkeit und ihre Gegensätze.

Hier seht ihr Auszüge aus dem tollen Lookbook, das übrigens von einer unserer Lieblingsfotografinnen, Stephanie Pfaender, geshootet wurde:

Bilder: Stephanie Pfaender für Aeyde

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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