– 15.09.2016

Vorbei die Zeit der unsicheren Zurückhaltung. Ob es nun am “see-now-buy-now” Konzept liegt, welches einige Designer in dieser Saison bereits umsetzten (wenn auch mit viel Organisation und vorheriger Geheimhaltung verbunden), dass ein bisschen neuer Schwung in die Sache kommt – auch bei Designern, die weiterhin konventionell arbeiten – sei dahin gestellt. Immerhin sorgte das Thema aber auch ein halbes Jahr nach seinem Aufkommen für Gossip und Furore. So zeigten Tom Ford und Tommy Hilfiger (der seine Show ohnehin zu einem öffentlichen Spektakel mit Laufpublikum machte) ready-to-wear, die sofort bestellt werden konnte.

Tom Ford zeigte ohnehin eine Kollektion, die garantiert sofort vergriffen sein wird, dank haufenweise Statement-Pieces, wie bodenlanger Paillettenkleider und Plüschmänteln, dazu geschnürte Lederjacken und Pencilskirts. Moderner, eckiger und trendweisend dagegen wieder einmal Proenza Schouler. Das Designerduo präsentierte Blockstreifen in Feuerfarben, Box-Tops zu verschwenderischen Röcken und eine selbstbewusste Attitüde ohne dabei ins maskuline zu rutschen. Außerdem gefielen uns die pastelligen, skulpturalen Entwürfe von DelPozo, die anmuteten wie abstrakte Eisbomben, und die Kollektion von Victoria Beckham, die sich in einer neuen Lässigkeit sonnt, flattrige Hosen und tiefsitzende Samtkleider zeigte.

 

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STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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