– 20.08.2015

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Vom 15. bis 20. September konzentrieren sich erneut die Ausstellungseröffnungen, Kunstevents und Messen auf Berlin, um in nicht einmal einer Woche zu zeigen, was die deutsche sowie internationale Kunst derzeit hervorbringt. Mit ebendieser Zusammenführung von Schauen in Galerien, Sammlungen, Museen und weiteren Institutionen, von Performances, Talks, Filmvorführungen und Eröffnungen und zugleich der Einbindung der Messen abc art berlin contemporary sowie Positions Berlin hat sich die Berlin Art Week in ihrem vierten Jahr zu einem festen Termin im Kunstkalender etabliert. In diesem Jahr stellt die Berlin Art Week, die durch die Förderung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung ermöglicht wird, einen zusätzlichen Programmpunkt zu den zwei Messen, mehr als 20 institutionellen Ausstellungen und dem umfangreichen Begleitprogramm vor: das Kooperationsprojekt STADT/BILD.

Der Name ist hier Programm: Das Bild (in seinem weitesten Sinne) erobert den öffentlichen Raum und bildet damit am 15. September zugleich den Auftakt der Berliner Kunstwoche. Mit drei Ausstellungen und einem Happening werden sich die Berlinische Galerie, die Deutsche Bank KunstHalle, die KW Institute for Contemporary Art und die Nationalgalerie im Rahmen von STADT/BILD aus unterschiedlichen Perspektiven dem Wortpaar annähern. Dabei werden nicht nur die beiden Worte für sich sowie als Bestandteile beschäftigen, sondern ebenso Strukturen und Prozesse der Institution „Museum“, bauliche Entwicklungen sowie soziale, ästhetische und kulturelle Aspekte untersucht.

Die Projekte im Rahmen von STADT/BILD im Überblick:

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BERLINISCHE GALERIE: BRANDLHUBER+ HERTWECK, MAYFRIED. THE DIALOGIC CITY : BERLIN WIRD BERLIN. Depot Architektursammlung der Berlinischen Galerie, Foto: Markus Hawlik.

Berlinischen Galerie: „Brandlhuber+ Hertweck, Mayfried. The Dialogic City:  Berlin wird Berlin“

Arno Brandlhuber beantwortet in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Thomas Mayfried und dem Architekten Florian Hertweck Fragen zur Institution Museum, zum Archiv und zum Städtebau der Nachwendejahre.

Feelds-of-JoyDEUTSCHE BANK KUNSTHALLE: XENOPOLIS. Mwangi Hutter, Field of Joy, 2015, Courtesy die Künstler und ALEXANDER OCHS PRIVAT.

Deutschen Bank KunstHalle: „Xenopolis“

Kuratiert von Simon Njami, arbeiten die sechs Künstler Laurence Bonvin, Loris Cecchini, Mwangi Hutter, Theo Eshetu, Anri Sala und Jan-Peter E.R. Sonntag an einem „Labyrinth der Wahrnehmungen” , ausgehend von der These, dass in den Hauptstädten der Welt jeder ein Fremder sei.

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NATIONALGALERIE STAATLICHE MUSEEN ZU BERLIN: FLUIDS. A HAPPENING BY ALLAN KAPROW, 1967/2015. Allan Kaprow, Fluids, 1967, Courtesy Allan Kaprow Estate and Hauser & Wirth, © Photo: Julian Wasser.

Nationalgalerie: „Fluids. A Happening by Allan Kaprow, 1967/2015“

Als Erfinder des Begriffes „Happening“ hat Allan Kaprow bis heute Einfluss auf die Kunstwelt. Vier Berliner Künstler bzw. Gruppen (Olivier Guesselé-Garai, Assaf Gruber, Antje Majewski Agnieszka Polska und Juliane Solmsdorf sowie Ahmet Ögüt, Alexandra Pirici, und dem Berliner Künstlerkollektiv Stadt im Regal) beschäftigen sich unter dem Titel „Reinventions“ mit den Möglichkeiten des Begriffes in der Gegenwart und im öffentlichen Raum.

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KW INSTITUTE FOR CONTEMPORARY ART: WELCOME TO THE JUNGLE. Rechts: Teaser Welcome to the Jungle: Armin Linke, wild blue swimming pool. Yokohama (Tokyo) Japan 1999, © Armin Linke. Links: Teaser Welcome to the Jungle: Heike Gallmeier, Surrogate Landscape #1, Berlin, 2004, C-Print, 80 x 100 cm. Courtesy the artist.

KW Institute for Contemporary Art: „Welcome to the Jungle“

Ute Adamczewski, Ulf Aminde, Awst & Walther, Nina Beier, Julius von Bismarck, Melanie Bonajo, Ulu Braun, Olaf Breuning, Libia Castro & Olafur Olafsson, Danica Dakić, Loretta Fahrenholz, Heike Gallmeier, Sven Johne, Tobias Madison, Peter Piller, Jon Rafman, Ariel Reichman, Stephen G. Rhodes, Roman Schramm, John Smith, Sophie-Therese Trenka-Dalton, Marianne Vlaschits, Klaus Weber und Camilla Wills bespielen für STADT/RAUM die Kunst-Werke. Ausgehend von dem Gegensatzpaar des normierten Alltags und dem Phatantasma des wuchernden, ursprünglichen Dschungels entwerfen die Künstler räumliche Fiktionen, die unsere Vorstellung eines „guten“ Lebens thematisieren.

Für die Ausstellungen in der Berlinische Galerie, der Deutsche Bank KunstHalle und den KW Institute for Contemporary Art wird es ein Kombiticket (12 Euro) geben; das Projekt „Fluids. A Happening by Allan Kaprow, 1967 / 2015“ der Nationalgalerie findet während der Berlin Art Week im öffentlichen Raum statt und ist somit allen kostenlos zugänglich.

STADT/BILD, Eröffnung am 15. September 2015, 18 bis 22 Uhr, Dauer: 16. September bis 08. November 2015, Berlinische Galerie, die Deutsche Bank KunstHalle, die KW Institute for Contemporary Art und die Nationalgalerie, Berlin.

Headerbild: DEUTSCHE BANK KUNSTHALLE: XENOPOLIS. Theo Eshetu, Kiss the Moment, 2015, Videostill, © Courtesy the artist.

Erstes Bild: BERLINISCHE GALERIE: BRANDLHUBER+ HERTWECK, MAYFRIED. THE DIALOGIC CITY : BERLIN WIRD BERLIN. Brandlhuber+ Hertweck, Mayfried, Dialogic City 2, 2014, © Dialogic City.

Teresa
Teresa ist freie Autorin für STYLEMAG und berichtet über ihre Highlights aus Kunst, Kultur, Musik, Mode sowie über sozial-gesellschaftliche Fragen.

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