– 10.07.2015

Erst Anfang des Jahres als Interessenvertretung für Mode „designed in Germany“ ins Leben gerufen, resümierte der Fashion Council Germany auf der gestrigen ZEITmagazin KONFERENZ „Mode & Stil“ in Berlin die Arbeit der letzten Monate. Dieser fokussierte sich bislang vor allem darauf, auf politischer Ebene die Förderung des deutschen Modedesigns zu vergrößern, wie Gründungsmitglied Anita Tillmann (CEO von PREMIUM Exhibitions) und VOGUE-Chefredakteurin sowie Präsidentin des Councils Christiane Arp gestern zusammenfassten.

Auf Europaebene führt der Council bereits Gespräche mit Verantwortlichen der Europäischen Union und war Gast bei der ersten Konferenz eines Sonderausschusses des Europaparlaments zum Thema „Creative Industries“ in Brüssel, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung. Hier warben Arp und Tillmann stellvertretend für den Fashion Council German dafür, die Kreativwirtschaft und insbesondere das Modedesign erstmals im Rahmen des neuen Investitionsplans der EU von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker finanziell zu fördern.
Auf nationaler Ebene steht der Austausch mit Vertretern des Bundes und des Berliner Senats bereits, während der Kontakt mit anderen Bundesländern, mit Mitgliedern der deutschen Industrie sowie nationalen und internationalen Verbänden (unter anderem GermanFashion Modeverband Deutschland, Council of Fashion Designers of America, British Fashion Council und Chambre Syndicale de la Haute Couture) derzeit aufgebaut wird.

Neben diesen Bemühungen auf politischer Ebene und mit verwandten Organisationen die Förderung des deutschen Modedesigns voranzutreiben, arbeitet der Fashion Council Germany an einem Förderungsprogramm für Nachwuchsdesigner aus Deutschland mit großem kreativem Potenzial, das ab Januar 2016 „eine anhaltende und individuelle Unterstützung der Designer durch Mentoring der Mitglieder und Partner des Councils“ vorsieht. Während hier die Gewinner mittels eines offenen Bewerbungsverfahrens ausgewählt werden, realisiert der Fashion Council Germany schon in diesem Jahr vorab sein Förderungsprogramm in Kooperation mit der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung. Marina Hoermanseder und Nobi Talai wurden hierfür ausgewählt und werden aktuell gefördert.

 

Weitere News aus dem Hause PREMIUM Group, die Organisator der PREMIUM, der SEEK sowie der PREMIUM Order ist, wurden zudem heute bekannt gegeben: Die Gruppe übernimmt die BRIGHT und vergrößert damit noch das Angebot „progressive men’s fashion emerging in Berlin“, die in diesen Tagen ebenfalls erstmals direkt beieinander gezeigt wird, denn nachdem die SEEK bereits im Januar auf dem Arena-Areal ausstellte, hat die BRIGHT dieses Mal ebenfalls seine Stände auf dem Gelände aufgebaut. Insgesamt rund 600 Brands sind auf den beiden Messen vertreten. Die inhaltliche Unabhängigkeit sowie Eigenheiten beider Messen sollen auch in Zukunft erhalten bleiben.
Dazu übernimmt die PREMIUM Group die Anteile der BRIGHT-Gründer Marco Aslim und Thomas Martini. Die beiden sollen der Messe aber „weiterhin langfristig als Geschäftsführer und kreative Köpfe erhalten bleiben“, teilt die PREMIUM Group mit.

Noch mehr Updates zu Berlin Fashion Week gibt es hier.

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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