– 05.04.2012

Wenn man dieser Tage an Europa denkt, kommt einem meist erst Mal ein großer monetärer Wirbel in den Sinn. Doch es gibt natürlich auch einen Haufen wunderhübscher Erfolgsgeschichten, die man auf keinen Fall vergessen darf. Das Modelabel Ostwald Helgason ist dafür ein gutes Beispiel. In London ansässig, besteht das Label aus Susanne Ostwald, die gebürtige Leipzigerin ist, und Ingvar Helgason, der seines Zeichens waschechter Isländer ist.

Doch nicht nur unterschiedliche Nationalitäten, sondern auch unterschiedliche Inspirationsschwerpunkte sorgen im Hause Ostwald Helgason für ein interessantes Spannungsfeld: während Ostwald, ganz Leipziger Schule, immer wieder Anregung in der Kunst findet, ist Helgason ein entschiedener Freund der Technik. Das es sich hierbei um eine gelungene Mischung handelt, beweist das, 2008 gegründete, Label mit der hauseigenen Herbst/Winter Kollektion 2012, die in den New Yorker Milk Studios als Teil der MADE Fashion Week präsentiert wurde, einmal mehr.

Doch so wie es immer ist, wird der ein oder andere Skeptiker jetzt murmeln, dass Technik und Kunst nicht in ein einzelnes Kleidungsstück passen. All diesen sei geraten, sich die Kollektion zu Gemüte zu führen, sieht man den Kleidungsstücken schließlich ganz eindeutig nicht nur die Technikverliebtheit, sondern auch die Kunstaffinität an. Eine Mischung die immer wieder für klare Linien mit überraschenden Twist sorgt. Und erstmal bekehrt, freut man sich ganz sicher auch darüber, dass es jetzt auch Schuhe und Taschen des Labels gibt. Wer will schon Sommer? Der Herbst kann kommen!

Text  > Friederike  Steinert

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STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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