– 16.03.2011

Eigentlich kann man es ja nicht mehr hören. Street Art ist in aller Munde und an jeder Wand. Doch es spricht für sich, dass diese nicht kleinzukriegende Kunstform, nun sogar die Schranken sonst als elitär geltender Einrichtungen wie dem Soho House sprengt. Vergangenen Freitag fand die fulminante Eröffnung der aktuellen Ausstellung der CircleCulture Gallery – „The Urban Artist“ – statt.

Volles Haus in Berlin und viel Zuspruch zeugten von der den Kunstbegriff immer neu interpretierenden Entwicklung in der sogenannten Urban Art. Um diese radikalen Innovation dem Rezipienten näher zu bringen und den Weg von subkultureller Kreativität zu zeitgenössischer Kunst zu zeigen werden Werke von Koryphäen der Szene präsentiert: von Jaybo Monk, der zu den Mitbegründern der Berliner Szene zählt und dessen Stil teilweise an Francis Bacon erinnert, über den sich vorwiegend auf Stencils konzentrierenden Xoooox, der in seinem Werk die Gleichmachung des Menschen durch die Modeindustrie thematisiert und kritisiert.

Außerdem stellt Katrin Fridriks aus, deren Arbeit versucht, natürliche Elemente ihrer Heimat Island wie Feuer oder Erde mit zeitgenössischer Pop Art, Graffiti und japanischer Kalligrafie zu verbinden. Anton Unai umarmt die Kunst mit Beuys’scher Universalität, während Marco „Pho“ Grassi immer auf ihren Ursprung referiert: die Straße. Er verarbeitet  Alltagsgegenstände wie Holzpaletten und macht sie zum Teil seiner großformatigen, abstrakten Gemälde.

Bildcredit > Fotos © Marco „Pho“ Grassi
Text > Anja Fordon

„The Urban Artist“

bis 01.04.2011

24h geöffnet

Soho House Berlin, Torstraße 1, Berlin-Mitte

www.circleculture-gallery.com

Clipping

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STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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