– 08.03.2011

New Orleans hat mehr zu bieten als Untergangsstimmung und Südstaatenlegenden, will uns jedenfalls Southern Comfort im Rahmen seines künstlerischen Austauschprogramms beweisen. Junge, amerikanische Künstler stellen in Deutschland ihre von der Kultur New Orleans (NoLa) geprägten Exponate aus. Im Zuge der seit des Hurrikans Katrina stattfindenden Biennale erlebt die Südstaatenmetropole einen regelrechten kreativen Aufschwung. Und das trägt Wellen bis zu uns. Das Berliner Direktorenhaus bietet den Künstlern Raum, um ihre Arbeiten über die eigenen Landesgrenzen hinaus populär zu machen. Die  Gruppenausstellung „NoLa Pearls“ gibt die Möglichkeit hinter die Kulissen der legendären Stadt zu blicken.

Inspiriert durch die explosive Farbigkeit und der mitreißenden Lebendigkeit des Mardi-Gras-Karnevals in New Orleans, schafft Raúl De Nieves filigran-phänomenale Skulpturen aus Perlenketten. Erik Kiesewetter inszeniert ein interaktives Posterprojekt, bei dem Kunstrezipient zum Kunstproduzenten wird. Die in der Stadt tief verwurzelte Tradition des Kunsthandwerks erfährt durch Rachel DeTrinis  sensible Installationen aus Stoff und Garn eine besondere Huldigung. Sie visualisieren das Nostalgische.  Aubrey Edwards widmet sich hingegen dem neuen pulsierenden Herzschlag New Orleans: sie portraitiert fotografisch die Bounce-Bewegung, eine vom Hip-Hop beeinflusste, einnehmende musikalische Variante.

„NoLa Pearls“ räumt mit Klischees aus dem amerikanischen Süden auf, und präsentiert New Orleans als die facettenreiche Metropole, die sie immer noch ist.

„NoLa Pearls“

08.03 – 10.04.

Eröffnung: 08.03. mit anschließender Mardi-Gras Party

Berliner Direktorenhaus, Am Krögel 2, 10179 Berlin

www.direktorenhaus.com
www.southerncomfort.de

Text > Anja Fordon

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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