– 12.01.2011

Das EMPA (Schweizer Laboratorium für Materialforschung und Technologie) hat in einer vergleichenden Studie die Umweltbelastung durch Benzinautos mit den höchsten europäischen Emissionsstandards und von Elektroautos untersucht. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß, aber vielleicht nicht so deutlich wie mancher dachte. Ein Elektroauto, das seinen Strom z.B. aus Kohlekraftwerken bezieht, hat denselben ökologischen Fußabdruck wie ein Benziner mit einem Verbrauch von 5,2 Litern auf 100 Kilometer. Erst wenn der Strom ausschließlich aus regenerativen Quellen kommt, wird das Elektroauto ökologisch gesehen mit einem Benziner vergleichbar, der nur 2 Liter auf 100 Kilometer benötigt.

Da es momentan keine herkömmlichen Autos mit einem solchen Verbrauch gibt, liegt das Stomvehikel noch klar vorn. Ganz abgesehen davon, dass es erheblich mehr Passagier- und Stauraum bietet, als ein 3-Liter Benzinauto. Aber das beste kommt erst: Wissenschaftler am Rensselaer Polytechnic Institute in den USA haben eine Methode entwickelt, wie man Batterien 40-60 Mal schneller laden könnte. Das Geheimnis sind sogenannte Nanoscoops, die die Belastung der Anode beim Laden auch mit großen Strömen verringern. Das könnte, insofern die Technik heranreift, die Ladezeit eines Elektroautos durch einen normalen Haushaltsanschluss von 20 Stunden auf 20 Minuten (!) verringern. Strom schlägt Benzin!


www.empa.ch
http://rpi.edu

Bildcredit: www.inhabitat.com
Text: pd

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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