– 20.12.2010

Bei der Debatte über zukünftige Energiegewinnung hat im Moment eine Methode Konjunktur, die einleuchtender nicht sein könnte: Die japanischen Fujitsu Laboratories haben die Technologie des „energy harvesting“ weiterentwickelt, die darauf abzielt, Energie (anstatt aus Batterien) aus der Umgebung zu saugen. Die beiden Hauptlieferanten für die mobile Stromerzeugung könnten Lichteinstrahlung und Wärme sein. Erstes kommt wie gewohnt von oben – sogar Zimmerbeleuchtung funktioniert hier – und wo die Wärme herkommen könnte, liegt buchstäblich auf der Hand.

Fujitsus „Hybrid Power Bracelet“ liegt ums Handgelenk und kann zuverlässig Energie aus Licht und Körperwärme produzieren, die z.B. in der Medizin zum Betrieb von kleinen lebenserhaltenden Geräten, die man immer am Körper trägt, eingesetzt werden kann. Falls es gelingt, daraus einmal Kleidung herzustellen, die auch den Ansprüchen der Mode standhält, wäre dies sicher eine ernsthafte Alternative zu herkömmlichen Batterien. Better than fiction, wenn man an die Matrix denkt.

www.fujitsu.com
Text > pd

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>