– 21.09.2010

„Only art will stop climate change“ ist Titel vieler Arbeiten sowie Ausdruck tiefster Überzeugung des Künstlers Hermann Josef Hack. Durch interaktive globale Aktionen wie der Bildtelefonverbindung zwischen wissenschaftlichen Forschern am Nordpol, Südpol und Museumsbesuchern lenkt er vehement den Blick der Öffentlichkeit auf Umweltveränderungen, er schafft Kommunikationskunst um gemeinsam an Lösungen arbeiten zu können.

Bis zum 10. Oktober wird in den Uferhallen Berlin die internationale Wanderausstellung „Zur Nachahmung empfohlen! – Examples to follow!“ mit einer Installation des „World Climate Refugee Camps“ zu sehen sein – ein Miniaturklimaflüchtlingslager, dessen rund 4000 Zelte auch schon vor dem Brandenburger Tor auf die unzähligen Opfer der Klimakatastrophe verwiesen.

Zudem ein von Hack selbst finanziertes „Malbuch für Flüchtlingskinder“, begonnen in Sri Lanka, wird aktuell in Berlin-Wedding fortgesetzt und unterstützt von der Hilfsorganisation Aktion Deutschland Hilft e.V. Der Kunst folgt die Tat, so führt Hack das Konzept der Sozialen Plastik seines früheren Dozenten Joseph Beuys weiter.

Bildcredit > Hermann Josef Hack
www.hermann-josef-hack.de


Text > Lisa Höger

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

Ein Kommentar für “nachdenken & nachmachen – Hermann Josef Hack”

  1. Jaana

    Herman Josef Hack legt eine limitierte Edition der Klimaflüchtlingszelte zu Gunsten des Malbuchs auf, erhältlich in der Ausstellung oder über den Künstler.

    Am 5.10. um 18 Uhr gibt es zudem ein Künstlergespräch mit Hermann Josef Hack in der Ausstellung
    ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! Expeditionen in Ästhetik & Nachhaltigkeit. Uferhallen berlin Wedding-
    mehr hier: http://www.z-n-e.info

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