– 22.07.2010

Wer den Kinderschuhen bereits entwachsen ist, aber noch kein eigenes Mini-Me vorzuweisen hat, kommt nur selten in den Genuss des Gebrauchs einer Schaukel. Der Aufenthalt auf Spielplätzen ist zumindest tagsüber ausschließlich Kindern und ihren Erziehungsberechtigten vorbehalten. Nun könnte man sich eine Türschaukel kaufen, sie dort installieren, wo andere durch Klimmzüge ihre Oberarme trainieren – und sich damit als hippieskes Blumenmädchen outen.

Mit diesem Problem sah sich wohl auch die Designerin Johanna Richter konfrontiert. Nur würde sie ihrem Berufsstand keine Ehre machen, wenn sie für dieses Problem nicht eine Lösung fände: Die Schaukelkette. Aus großen Filz- oder Holzkugeln gebaut, tarnt sich die Kettenschaukel als Zier, obwohl sie reines Pläsier verspricht.

Auf dem diesjährigen DMY-Festival in Berlin präsentierte Richter ihre Schaukelkette, die dank variabler Länge sowohl an kleine als auch große Freunde des munteren Auf und Abs angepasst werden kann. Auch die Verwendungsmöglichkeit als frei schwingende Sitzgelegenheit übt einen gewissen Reiz aus. Mal gucken, wann das schmucke Stück in Serie geht.

www.johannarichter.de

Text > Frederike Ebert

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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