– 08.07.2010

Kurt Cobain tourt durch Afrika. Was klingen könnte, wie ein Marketingkampagne, ersonnen vom schlauen Fifa-Boss Sepp Blatter, war nicht nur hinsichtlich der Inspiration, sondern auch bei Silhouetten, Kontrasten, Material- und Farbmix unbestritten das Beste, was man am ersten Tag der Berliner Modewoche zu sehen bekam.

Unter dem Motto „Die Relativität der Bewegung“ ließ Leyla Piedayesh für Frühjahr/Sommer 2011 architektonische, razor-sharp Formen auf psychodelische Ethnoprints, Wickelungen, und Drapagen treffen und verband Body-Con Elemente, Stroboskop-Effekte und Neon mit losen, voluminösen Seidenkaftanen, bodenlangen Kleidern, gestrickten Seidentüllmänteln und Nude.

Doch nie wirkte das eklektizistische Kontrastprogramm angestrengt oder gewollt gebrochen: Die changierenden Brokathosen oder schmalen, gestreiften Seidenanzüge, die glänzenden Leomuster oder die dekonstruierten Lochstrick-Mäntel und –kleider in monochromem Schwarz und Weiß funktionierten weil Seidenoveralls in Nachtblau, massive Strickmäntel, monochrome, fließende Weite und ein perfektes Layering aus Maximal und Minimal die dress-up Attitüde erdeten und zur absichtserklärten Rock’n’Roll-Lässigkeit führten.

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Erweitert wurde die Kollektion durch eine Kooperation mit dem Schmucklabel Sergio Engel, dessen mattgoldene, simplifizierte Formsprache die Symbiose aus Futurismus und Organischem unterstrich und durch die Zusammenarbeit mit der Schuh-Traditionsmanufaktur Unützer. Die eigens angefertigte Schuhkollektion greift den Gedanken des Materialmix auf und es entstand eine Capsule Collection aus lässiger, formbetonter Silhouette und metallisch-organischem Farbkontrast.

www.lalaberlin.com

Catwalk Bilder > Mercedes Benz Fashion Week
Backstage Bilder > Peggy Laubinger
Autor > Julia Christian

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Dank an BerlinFashion.TV

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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