– 02.07.2010

Tomás Saraceno ist einer der Shooting Stars der internationalen Kunst. Seine dreidimensionalen Netzgewebe aus gespannten Gummiseilen, amorphen Sphären und Gerüstkonstruktion waren auf der Binnale von Venedig ebenso installiert wie auf Gruppenausstellungen in Berlin, Turin, Göteborg oder zurzeit im Hamburger Kunstgewerbemuseum in der Ausstellung „Klimakapseln“.

Wie man hört, hat auch der Berliner Sammler Christian Boros schon Werke Saracenos für die im nächsten Jahr anstehende Neuorganisation seiner Sammlung gekauft. Ähnlich wie Olafur Eliasson arbeitet der argentinische Künstler an der Schnittstelle zwischen bildender Kunst, Naturwissenschaft und Technologie.

Ästhetische Ansprüche interessieren ihn genauso wie die Integration der Betrachter in seine Kunst und qualitative Aspekte von Nachhaltigkeit, Ökologie und sozialem Verhalten. Seit letzter Woche läuft eine Soloshow von Tomás Saraceno im Atelier der Calder Foundation im französischen Saché; dort ist Saraceno zurzeit artist in residence.

Alle Abbildungen:
Tomas Saraceno, Cloud Cities, Atelier Calder Saché, juin 2010, œuvre produite avec le soutien du CNAP – Photo Guillaume Blanc

Tomás Saraceno, „Cloud Cities“, Atelier Calder, 12 Route de Carroi, 37190 Saché, Frankreich, nur noch bis zum 4. Juli 2010
www.atelier-calder.com

Text > mw

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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