– 02.06.2010

Mit dem englischen Adjektiv bright würde man das ehemalige Stasi-Hauptquartier an der Berliner Normannenstraße wohl kaum umschreiben. Der Bau thront in plattenplakativer Düsterkeit seit Jahren ungenutzt über den Köpfen Friedrichshains, doch dank der Streetwear- und Skatemesse Bright wird das architektonische Leuchten hinter dem grauem Beton in diesem Sommer für viele erfahrbar.

Klare Linien, holzvertäfelte Wände, niedrige Decken und festliche Weitläufigkeit erwartet die rund 300 Aussteller, die das Historienbauten-Faible der Bright-Macher Marco Aslim und Thomas Martini bereits die letzten Jahre im ehemaligen Polizeipräsidium Frankfurt erleben durften.

Im Haus 18 des Stasi-Komplexes können sich Aussteller und Besucher auf 20.000 Qauadratmetern deutscher Geschichte verteilen, von denen 400 Platz bieten für Künstler, Gallerien und Magazine aus dem Street-Art-Kontext. Skateboards, Sneakers und Streetstyles auf dem teppichbelegten Rücken vergangener Macht. Der Messestandort Berlin darf sich freuen.

www.brighttradeshow.com

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STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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