– 29.04.2010

Esther Perbandt ist geboren und aufgewachsen in West-Berlin, wurde bei einem Künstler in Moskau abgehärtet und geschliffen während ihres Studiums in Paris. Dort absolvierte sie den European Master in Fashion and Textile Design sowie ein Postgraduate Studium am IFM – Institut Francais de la Mode. Nach dieser intensiven Ausbildungszeit arbeitete sie einige Zeit als Designerin bei Chacok in Südfrankreich. 2003 zog es sie mit einem Paket voller Erfahrungen wieder zurück in ihre Heimatstadt. Anfang 2004 gründete sie dann ihr eigenes Label esther perbandt.

Mit dem Zusammenspiel von Stärke und Sensibilität, im Wechsel zwischen männlichen und weiblichen Elementen sowie mit viel Liebe zum Detail ist das Avantgarde-Label zu einer festen Größe in Berlin geworden. Esther Perbandt lebt ihre Entwürfe, und das ist ihr unverwechselbares Markenzeichen. Sie entwirft Bekleidung für „Frauen, die nicht niedlich aussehen müssen, um vom Leben das zu bekommen, was sie wollen“.

Die Bekleidungslinie esther perbandt mit der charakteristisch androgynen Handschrift, wird komplementiert durch die Accessoire-Linie esther perbandt – bags & pieces, welche hochwertige Taschen, Gürtel und Schmuck umfasst, die oft wie tragbare Kunstobjekte anmuten. Beide Linien werden international in Japan, Kanada, Deutschland, Dänemark,  Frankreich, Italien, USA, Zypern und Griechenland und Hongkong vertrieben.

Was machst du?
Ich versuche den Weltrekord im Durchhalten zu brechen. Ich glaube, ich bin bald reif für das Guiness-Buch der Rekorde. Hauptberuflich bin ich Stehaufmännchen, nebenberuflich mache ich seit sieben Jahren mein eigenes Modelabel esther perbandt, prêt-à-porter de luxe für Frauen sowie Accessoires.

 

Woher kommst du?
Vom Lietzensee, Berlin Charlottenburg

Wohin gehst du?
Egal wohin ich gehe, egal wem ich begegne, ich stehe immer wieder wie vor einem Spiegel vor mir selbst – und damit mir selbst auch manchmal im Weg.

Wo bist du am liebsten?
Im Bett wenn Grenouille auf meinem Kopf liegt und auf mich aufpasst

Woran glaubst du?
An Wunder und daran, dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität verändern können

Woran glaubst du nicht (mehr)?
Dass ich noch mal kochen lerne

Was liebst du (an deiner Arbeit)?
Dass ich keine Sekunde, zu keiner Tages- und Nachtzeit mir wünsche, etwas anderes in meinem Leben zu tun

Was hasst du (an deiner Arbeit)?
Hassen ist ein heftiges Wort. Aber ich bekomme schnell rote Wangen, wenn ich über mich selber reden muss. Da steh ich nicht so drauf.

Was liest /hörst du gerade?
D.V. Diana Vreeland – edited by George Plimpton and Christopher Hemphill
On the Road – Jack Kerouac

Bei vier Praktikanten Anfang Zwanzig, die den ganzen Tag ohne Musik etwas maulig würden, genieße ich die Stille sehr, sobald ich alleine bin.

www.empfehlung.de(ine)? —
www.estherperbandt.com
www.evewithoutadam.net

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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