– 18.03.2010

alexa_meade_1

Es braucht einige Minuten bevor wir verstehen, was wir auf den Bildern von Alexa Meade sehen. Was wir sehen, ist unspektakulär – und doch schauen wir länger hin. Wir sehen Porträts in Acryl. Und auch nicht – denn das Porträt ist ein Porträt vom Porträt. Laura Meade nutzt den Körper als Leinwand. Sie trägt die Farbe auf ihrer eigenen Haut, als dem Objekt, auf und macht es so zum Abbild seiner selbst.

alexa_meade_2

Sie spielt mit unserer Wahrnehmung, indem sie diese lebenden Bilder erst in unserer Umwelt „installiert“ und dort fotografiert. Wir wissen nicht mehr was wir sehen.

alexa_meade_2a

Die 23-Jährige wuchs auf in einem kleinen Vorort von Washington DC, dem politischen Brennpunkt der USA, einem Umfeld geprägt von manipulativer Kommunikation, Vertuschung und Täuschung. Das Verhältnis von Wahrnehmung und Realität nimmt deshalb in all ihren Arbeiten und Ausstellungen eine zentrale Rolle ein.

alexa_meade_3

Ihre Arbeit ist transparent. Der Entstehungsprozess ist Teil des Werkes, das abschließend mit der fotografischen Aufnahme hinter Glas gebannt wird.

alexa_meade_4 alexa_meade_5

Besonders reizvoll sind deshalb ihre Ausstellungen in denen sie ihre Arbeiten, bemalte Menschen, Möbel und Lebensmittel „installiert“. Ab dem 2. April stellt sie erneut in der Postmasters Gallery in New York aus.

alexa_meade_6

Postmasters Gallery
459 West 19th Street (at 10th Avenue)
New York
NY 10011

www.alexameade.com
www.flickr.com/photos/alexameade
www.postmastersart.com/


Alle Bilder > Alexa Meade

Autor > Vanessa Schneider

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

Ein Kommentar für “Living in a Picture | Alexa Meade”

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>