– 02.10.2009

better-than-fiction_super-heroes_emma-hugs

Unsere Vorbilder präsentieren keine übersinnlichen, keine symbolischen, sondern echte Kräfte: Eine Mutter umarmt die Welt, ein Straßenprediger exorziert Kaufhausketten und den Konsumwahn. Hier ist Teil 4
Amma war gerade fünf, als sie anfing Gebetslieder zu komponieren. Sie meditierte ununterbrochen und verschenkte den halben Haushalt an die arme Nachbarschaft. Ihre Eltern hielten sie bald für geisteskrank und nahmen sie aus der Schule. Auch wenn ihr der Umgang mit den „Unberührbaren“ verboten wurde, Amma ließ sich in ihrer Aufopferung nicht beirren. Sie blieb stets das beste Beispiel für die Umsetzung ihrer Lehre von der unendlichen Liebe zu allen Menschen, indem sie unzählige karitative Projekte ins Leben rief. Heute verbringt Amma die meiste Zeit damit, alle Menschen zu umarmen, die zu ihr kommen – was besonders in der indischen Kastengesellschaft, mit den Reinheits- und Meidungsregeln und ihren ausgeprägten Berührungsängsten, schlicht revolutionär ist.

Mata Amritanandamayi

Universe/Citizenship: India
Real Name: Mata Amritanandamayi
Alias: Amma (“Mother”), “the hugging saint”
Occupation: spiritual leader, healer, saint
Birthday: September 27, 1953, Parayakadavu
Group Affiliation: Public Charitable Trust: Mata Amritanandamayi Math (MAM)
Abilities and Powers: Darshans = hugs, Bhakti = constantly concentrating on God, Karma-Yoga, prayers, meditation, charity, love
Costume: Sari, Bindi
Significant Issues: charitable and humanitarian projects, hugged over 25 million people, Gandhi King Award
Mission: attending and loving all human beings, bringing self-awareness


Text > Stephanie Beckmann

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>