– 04.09.2009

peaceboat_cover02

Man nehme die Platte aus der Hülle, lege sie auf den Plattenspieler, klappe die Hülle auf, schneide die Figuren aus und erhalte so ein Brettspiel mit Soundtrack. „Peace Boat“ nennt sich dieses Spiel und zweite Album der Snake & Jet’s Amazing Bullet Band. Auf der Band-Site befindet sich zudem ein anschauliches Video, „how to play the Peace Boat game“. Aber hier geht’s erstmal um die Indie-Synthie-Musik des dänischen Galeristenduos aus Kopenhagen. Es gibt diese Gitarrenbands bei denen sich jeder Song gleich anhört, oder eben Alben, die so experimentell sind, dass nichts zusammenpasst. Beides nicht der Fall, „Peace Boat“ klingt nach einer Garage voll mit gutem, alten, selbstgebauten Sound, viel Gitarrengeschrammel, Keyboardgeorgel, mal laut und mal leise, immer melodisch und kein bisschen langweilig. Mit Songs wie „Eat My Rolex“ und Textzeilen wie „one, two, three, four, five, I like you mostly at night, when you sleep tight“, präsentieren sich Snake & Jet besser gelaunt als die Strokes, hübsch zweistimmig wie die Von Bondies oder Stereo Total und natürlich mit deutlicher Referenz zu Velvet Underground, scheinbar ein „must do“ für alle Bands, die ihre Alben derzeit in New Yorker Studios aufnehmen.

www.myspace.com/snakeandjet
www.snakeandjet.dk/front.html

Autor > sb

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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