– 15.09.2008

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Seit letztem Wochenende steht Venedig wieder unter dem Zeichen Architektur. Das ist zwar sonst auch so, aber alle zwei Jahre dreht sich die Biennale um zeitgenössische Architektur. Dabei geht es nicht zwangsläufig ums Häuserbauen wie etwa der Schweizer Künstler-Architekt Philippe Rahm beweist (wir berichten in der aktuellen Print-Ausgabe von StyleMag.net). Rahm beteiligt sich an der zentralen Ausstellung „Out There: Architecture Beyond Building“. Das Team A12 eröffnet in Zusammenarbeit mit dem größten italienischen Energiekonzern Enel  am 13. September ein Projekt, das Architektur, Städtebau und die Besonderheiten Venedigs unter einem gleichfalls konzeptuellen Siegel der Kunst vereint.

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„Deep Garden“ ist eine begehbare, künstliche Insel im Inselarchipel von Venedig, die einen isolierten Erlebnisraum schafft – zum kurzen Abtauchen aus dem Trubel aus Touristen und Biennalebesuchern. Gleichzeitig öffnet sich von hier (unmittelbar vor den Giardini) der Blick auf den venezianischen Mythos ein von Menschenhand geschaffenes Konstrukt zu sein, dass sich nun vor der dauernden Bedrohung durch den Mensch schützen muss, ohne diese Bedrohung aber nicht auskommen kann. Venedig ist – mal wieder – der Ort der Stunde!

Alle Abbildungen > Gruppo A12

Credit >
Gruppo A12, „Deep Garden“, Enel Conpemporanea 2008Venedig, 13.09. – 23.11.2008www.enel.it
La Biennale di Venezia, 11. Mostra internazionale di ArchitetturaVenedig, 14.09. – 23.11.2008www.labiennale.org

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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