– 06.06.2008

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Die Ausgabe Mai (05/08) stand unter dem Motto COVERVERSIONEN. Natürlich haben wir keine Mühen gescheut, die monatliche PLAYLIST zum Thema aufzustellen: Die 12+1 besten Coverversionen, wie wir finden, hier schmuck zusammengestellt und zum Nachvollziehen aufbereitet! Booklet und Design einfach aus STYLE 100 05/08 schneiden, MP3s zusammenstellen, brennen, fertig!

Trackliste

01 John Coltrane: My Favorite Things
02 The Veils: Drive
03 Martha Wainwright: See Emily Play
04 Ben Folds Five: Bitches Ain’t Shit
05 The Faint: Psycho Killer
06 Langley School Music Project: Space Oddity
07 Nostalgia 77: 7 Nations Army
08 Nico: Lied der Deutschen
09 Lightspeed Champion:
10 Le Tigre: I’m So Exited
11 New Age Steppers: Fade Away
12 The French Toasts: People Are People

LINERNOTES

01 John Coltrane: My Favourite Things
(Original: Rogers/Hart, The Sound of Music, 1959).

Alle sprechen von den meist gecoverten Stücken, aber es gibt auch die Sowieso-immer-covernden. Und wenn es jemanden gab, der wirklich an JEDEM Abend die definitive Version schuf, dann wahrscheinlich John Coltrane.
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02 The Veils: Drive
(Original: R.E.M., Automatic for the People, 1992).

Ein neuer Promotrick und als solcher sehr charmant: Kleine Bands covern große und stellen ihre Resultate irgendwo zum freien kennen Lernen aus. Hier eine wirklich gelungene Version eines der besten Songs von R.E.M.
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03 Martha Wainwright: See Emily Play
(Original: Pink Floyd, The Piper at the Gates of Dawn, 1967).

Die Schwester des Rufus mit einer hübsch verstörten Version eines verstörend hübschen Songs aus dem Frühwerk der Pink Floyd, damals noch mit dem hübsch verstörenden Syd Barrett (R.I.P.).
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04 Ben Folds Five: Bitches Ain´t Shit
(Original: Dr. Dre, The Chronic, 1992).

1992 war ein gutes Jahr. Und Hip Hop Stücke sind schwer zu covern. Bei dieser Interpretation kann man seine oder ihre Oma bedenkenlos mitsummen lassen. Inklusive Pieper.
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05 The Faint: Psycho Killer
(Original: Talking Heads, 77, 1977).

” …weil nur Lieblingsbands Lieblingsbands covern dürfen.“
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06 Langley School Music Project: Space Oddity
(Original: David Bowie, dto., 1969).

Das fliegene Klassenzimmer trifft Ziggy Stardust in der kanadischen Einöde. Unschuld. Schulaulastereo. Orffsche Instrumente. D.I.Y. – sie waren Punk, bevor Punk Punk war.
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07 Nostalgia 77: Seven Nation Army
(Original: The White Stripes, Elephant, 2003).

Eine überraschende Version eines Hits, der an sich schon sensationell ist. Die Version von Nostalgia 77 ist der Beweis, dass Lieder covern nicht gleichbedeutend mit Kopieren ist.
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08 Nico: Lied der Deutschen
(Original: Joseph Haydn, 1797).

Es gibt auch Menschen, die mögen keine Coverversionen, denen sind Originale lieber. Schwierig bei Musik, die vor der Erfindung der Aufnahme komponiert wurde.
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09 Lightspeed Champion: The Flesh Failures
(Original: The Fifth Dimension, The Age of Aquarius, 1969).

Schön ist auch, wenn angenehme Künstler eher unangenehme Stücke so spielen, dass man sie aus dem Negativbereich herausrettet. Die Mountain Goats haben das mit Ace of Base vorgemacht, Lightspeed Champion schafft das mit dem Song aus „Hair“ („Let the Sunshine in!“).
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10 Le Tigre: I’m So Excited
(Original: The Pointer Sisters, I’m So Excited, 1982).

Aus Scheiße Goldmachen klappt aber nicht immer. Versuchen kann man’s ja mal.
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11 New Age Steppers: Fade Away
(Original: Junior Byles, Fade Away, 1975).

Noch so ein Fall von beständigem Recycling, jamaikanisch: Versioning. Ein Klassiker von Junior Byles in einer makellosen Sherwoodproduktion: Ein Punky Reggae Showcase mit Dub-Strecke und einer beseelten Ari Up am Mikrofon.

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12 The French Toasts: People Are People
(Original: Depeche Mode, Some Great Reward, 1984).

Dasselbe wie bei Stück 02. Depeche Mode ist natürlich eine Band, die von ihren Epigonen fast zu Tode gecovert wird. Schön, wenn sich ein ganz anderer Ansatz zeigt und einer oft gehörten Nummer noch Charme abgewonnen werden kann.
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BONUSTRACK:
Fuzzbox: Bohemian Rhapsody

Die definitive A-capella-Version – lustiger als Wayne & Garth und vor allem ohne Playback – Birminghams wuschelige All-Girl-Combo vernichtete mehr Haarspray als Sigue Sigue Sputnik und sang das beste Brian-May-Solo, das er nie gespielt hat.

stylemag
STYLEMAG - hier berichtet die Redaktion.

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